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Belastung durch Schwermetalle: überall präsent, aber leichtsinnig unterschätzt

Schwermetalle sind in Spuren überall in der Natur enthalten. Einige davon - sogenannte essenziellen Spurenelemente wie Eisen, Zink, Selen oder Iod sind für den Menschen in geringen Mengen lebensnotwendig. Die meisten Schwermetalle sind allerdings gesundheitsschädlich. Stoffe wie Blei, Arsen, Cadmium oder Quecksilber gelangen durch die Industrie und Umweltverschmutzung in erhöhter Konzentration in Wasser oder Luft und infolgedessen in den menschlichen Körper. Außerdem nehmen wir Schwermetalle über Nahrung, Hautoberfläche und Schleimhäute auf.

Wie äußert sich eine Schwermetallbelastung?

Symptome können vielfältig und personenabhängig unterschiedlich sein. In vielen Fällen haben Betroffene bereits unzählige Untersuchungen hinter sich – ohne erfolgreiche Diagnose. Oftmals stehen Gelenks- oder Muskelschmerzen und Müdigkeit im Vordergrund. Weiteres kann eine Belastung durch Schwermetalle allergische Reaktionen hervorrufen bzw. verstärken und ebenso Unfruchtbarkeit zufolge haben.

Wie kann eine Belastung gemessen werden?

Schwermetalle werden in unserem Gewebe abgelagert – deshalb kann ein Test über reine Blutabnahme oft irreführend sein. Beim Verfahren der spektralphotometrischen Messung wird direkt an der Handfläche die Gewebskonzentration der Metalle gemessen. Die Untersuchung ist schmerzfrei und die Ergebnisse sofort ersichtlich. Wird eine gesundheitlich bedenkliche Belastung festgestellt, können die Schwermetalle durch eine Chelat-Therapie gebunden, wasserlöslich gemacht und mit dem Urin ausgeschieden werden.

Wie funktioniert eine Chelat-Therapie?

Vor der Behandlung wird die Blase entleert. Zunächst wird das Belastungsausmaß mittels spektralphotometrischer Messung ermittelt. Im Anschluss wird eine Infusion mit einem Chelatbildner verabreicht, abgestimmt auf die zuvor gemessene Schwermetallbelastung. Nach etwa 60 Minuten wird die Harnblase entleert und dieser Urin zur Messung der ausgeschiedenen Schwermetalle in ein Speziallabor geschickt.

Wichtig zu wissen ist, dass bei einer Chelat-Therapie neben den belastenden Schwermetallen auch essenzielle Spurenelemente aus dem Körper ausgeschieden werden. Um Mangelerscheinungen vorzubeugen, werden diese dem Körper in Form von Infusionen wieder zurückgegeben.