fbpx

Entzündungen und Ernährung: was ist zu beachten?

Ernährung ist die Grundlage unserer Gesundheit: die verbreitetsten ernährungsbedingten Todesursachen sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Krebs. Diese Krankheiten sind Folgen eines stillen bzw. chronischen Entzündungsprozesses im Körper. Im Gegensatz zu akuten Entzündungen (wie z.B. Verletzungen oder Rötungen), bei denen die Entzündung wichtig für die Heilung ist und deshalb nicht beeinflusst werden soll, lassen sich stille Entzündungen mit einem ausgewogenen Lebensstil und somit auch durch die Ernährung gezielt steuern. Insbesondere Menschen mit einer genetischen Veranlagung zu entzündlichen Erkrankungen können durch diese Maßnahmen viel zu ihrem körperlichen und geistigen Wohl beitragen.

Achten Sie auf diese Faktoren

Studien zeigen, dass gewisse Lebensmittelbestandteile dabei helfen, das Risiko chronischer Entzündungen zu reduzieren bzw. den Schweregrad bereits existierender Entzündungen zu mindern. Inwieweit Lebensmittel entzündungsfördernd oder -mindernd sind, ist von folgenden Kriterien abhängig:

1) Nährstoffdichte: wie viele Vitamine und Mineralstoffe und wie viele (leere) Kalorien beinhaltet ein Lebensmittel? Essen Sie dunkelgrünes Blattgemüse, es enthält sehr viele Vitamine und Mineralstoffe und ist dadurch besonders wertvoll. Lebensmittel wie Brot, Eier, Kartoffeln, Käse oder Linsen bestehen im Vergleich aus mehr Kalorien als Mikronährstoffen.

2) GLYX-Index: die glykämische Last zeigt, wie schnell die Nährstoffe aufgenommen werden. Sehr viele schnell resorbierende Kohlenhydrate wie Zucker oder Weißmehlprodukte führen zu einer hohen glykämischen Last und sind dadurch entzündungsfördernd. Niedrige glykämische Last führt zu einer Entzündungsreduktion. Dazu zählen Vollkornprodukte, Fisch und Fleisch, Obst und Gemüse.

3) Antioxidantien: diese tragen zur Neutralisierung freier Radikale bei. Besonders viele Antioxidantien enthalten

  • Rote Trauben und Heidelbeeren
  • Kurkuma, Zimt und Knoblauch
  • Spinat und Brokkoli

4) Fett: ungesättigte Fette wie Omega 3 (Fisch, Fischöl oder Leinöl) sind für den Körper lebensnotwendig. Sie sind wichtig für unsere Zellen, das Gehirn, Nerven- und Immunsystem und beeinflussen maßgeblich auch das Entzündungsgeschehen. Transfette (wie sie in Fertiggerichten vorkommen), sind entzündungsfördernd und haben im Körper keine weitere Funktion.

Möchten Sie mehr über stille bzw. chronische Entzündungen erfahren? Wie diese entstehen und welche Auswirkungen sie auf unsere Gesundheit haben, erfahren Sie hier.