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Grillsaison und Schwermetalle: sind Alutassen bedenklich?

Grillen gehört in den warmen Frühlings- und Sommermonaten zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen. Ob Steak, Fisch oder Gemüse: das Grillgut sollte dabei nicht direkt auf den Rost gelangen. Allerdings stellt sich in dem Zusammenhang die Frage: ist Aluminium in Form von Grilltassen über heißer Glut nicht gesundheitsschädlich?

Schutz vor Schadstoffen

Aluschalen und -folie haben zwar durchaus Berechtigung: das Material ist gut zum Grillen geeignet, da es hohen Temperaturen standhält, das Grillgut somit vor dem schnellen Verbrennen schützt und flüchtige Aromen besser erhält. Außerdem verhindern die Schalen, dass sich bestimmte Schadstoffe im Grillgut anreichern, die entstehen, wenn Fett und Fleischsaft in die Glut tropft und verbrennt. Dabei bilden sich poly¬zyklische aromatische Kohlen¬wasser¬stoffe (PAK), von denen einige krebserregend sind.

Der Nachteil: Salz und Säure, wie sie z.B. in Marinaden vorkommen, lösen Aluminiumionen (kleinste Aluminiumteilchen) aus der Folie. Diese können in das Grillgut übergehen und anschließend in unseren Körper gelangen. Laut aktuellem Wissensstand ist diese Menge zwar gering, die zusätzliche Aluminiumbelastung wäre aber vermeidbar und auf lange Sicht von gesundheitlichem Vorteil. Zudem lassen sich Aluschalen und Alufolie nicht wiederverwenden und produzieren dadurch große Müllberge.

Fazit: Eine gesündere und auch nachhaltigere Alternative sind Grillschalen aus Edelstahl, Keramik oder Emaille. Sie schützen ebenfalls vor krebserregenden Stoffen, halten salzigen und säurehaltigen Lebensmitteln besser stand und finden lange Zeit Gebrauch.

Gut zu wissen: Aluminium ist allgegenwärtig

Etwa 7% der Erdkruste bestehen aus dem Schwermetall. Es kommt deshalb von Natur aus in fast allen Lebensmitteln (auch im Trinkwasser) vor und wir nehmen im Laufe des Lebens gewisse Mengen des Leicht¬metalls auf. Den Großteil, der über diesen Weg in den Organismus gelangt, scheiden wir über die Nieren wieder aus. Dennoch ist es ratsam, die Aufnahme – wenn möglich – zu begrenzen. Ist die Menge im Körper dauerhaft zu hoch, reichert sich der Stoff in der Lunge und den Knochen an. Infolge wird eine Schwermetallbelastung begünstigt, die Symptome wie chronische Müdigkeit oder verminderte Leistungsfähigkeit mit sich bringt.

Haben Sie schon von der sogenannten Spektralphotometrie gehört? Dabei handelt es sich um eine präzise, schmerzfreie Messung, die giftige Schwermetalle wie Aluminium im Körper nachweist. Hier erfahren Sie mehr dazu.