Multiple Metastasen aufgrund eines Gebärmutterkarzinoms

Metastasierender Gebärmutterkrebs (Endometriumkarzinom) ist eine Krebsart, die von der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) ausgeht und sich auf entfernte Bereiche des Körpers ausbreitet. Im Allgemeinen kann Gebärmutterkrebs in den Enddarm oder die Blase metastasieren.

Hintergrund

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Frau, 29 Jahre

Gesundheitsbeschwerden

Metastasen aufgrund eines Gebärmutterkarzinoms, geschwollene Beine und Lymphstauung

Hintergrund

schwerer Tumor im Becken

Der neuroendokrine Tumor bildete Metastasen und breitete sich im Mediastinum, in die Leber und den Lungen aus.

Die Patientin unterzog sich mehrfachen Operationen und Chemotherapien, bevor sie Dr. Wessolly aufsuchte.

Multiple Metastasis from Uterus Carcinoma BG

Diagnose

Beeinträchtigungen der Nieren gelindert durch ein Absenken des Kreatininspiegels um 15 %

Kreatinin ist ein Abfallprodukt, das bei der Abnutzung von Muskelgewebe entsteht. National Kidney Foundation, 2017

Der Normbereich für Kreatinin beträgt 0,66-1,09 mg/dl.

Vor der Behandlung – August 2017

Aufgrund vorangegangener Operationen und Chemotherapien weist die Patientin einen hohen Kreatininspiegel von 2,77 mg/dl auf. Dieser Wert übersteigt den maximalen Referenzwert um das 2,5-fache.

Studien zeigen, dass ein hoher Kreatininspiegel mit schweren Nierenschäden einhergeht. Ihr bisheriger Arzt informierte die Patientin, dass sie bis an ihr Lebensende auf eine Dialyse angewiesen sein würde.

Nach der Behandlung – Oktober 2017
Der Kreatininspiegel der Patientin ist um 15 % auf 2,35 mg/dl gesunken. Dies ist ein Anzeichen, dass sich die Nierenfunktion gebessert hat.

Verbesserter Blutstatus (Teil 1)

Der Blutstatus gibt Auskunft über die Anzahl der roten und weißen Blutkörperchen sowie der Blutplättchen im Blut. Der Test dient der Beurteilung des allgemeinen Gesundheitszustands und kann eine Reihe von Krankheiten aufspüren. NATIONAL CANCER INSTITUTE, 2018

Erythrozyten und Hämoglobin sind rote Blutkörperchen und als Proteine dafür verantwortlich, Sauerstoff in alle Körpergewebe zu transportieren. UNIVERSITY OF ROCHESTER MEDICAL CENTER,2019

Vor der Behandlung – August 2017
Der Normalbereich für Erythrozyten liegt zwischen 3,9 – 5,2/pl, für Hämoglobin 12,3 – 15,3 g/dl.

Die Patientin weist einen Erythrozytenwert von 2,56/pl auf, 34,4 % weniger als der minimale Referenzwert. Dies zeigt eine zu geringe Erythrozytenzahl an.

Die Patientin weist einen Hämoglobinwert von 7,9 g/dl auf, 36 % weniger als der minimale Referenzwert. Dies zeigt eine zu geringe Zahl an Proteinen an, die Sauerstoff transportieren können.

Nach der Behandlung – Oktober 2017
Der Erythrozytenwert der Patientin hat sich um 52,7 % auf 3,91/pl verbessert und befindet sich damit wieder im Normbereich. Der Hämoglobinbereich erhöht sich um 48 % und erreicht 11,7 g/dl.

Verbesserter Blutstatus (Teil 2)

Der Hämatokritwert bildet das Verhältnis zwischen dem Volumen der roten Blutkörperchen und dem gesamten Blutvolumen ab. MCHC bezeichnet die Konzentration von Hämoglobin in den roten Blutkörperchen. Billett, 1990

Vor der Behandlung – August 2017
Ein normaler Hämatokrit liegt zwischen 35,5 und 45 %, der Normbereich für MCHC beträgt zwischen 33 und 36 g/dl.

Die Patientin weist einen Hämatokrit von 24,7 % auf. Dieser Wert liegt 10,8 % unter dem minimalen Referenzwert. Die Patientin weist also ein zu niedriges Verhältnis zwischen Volumen der roten Blutkörperchen und dem Gesamtvolumen des Blutes auf.

Der MCHC-Wert der Patientin beträgt 32 g/dl und damit 1 g/dl weniger als der minimale Referenzwert. Die Sauerstofftransportfähigkeit kann also verbessert werden.

Nach der Behandlung – Oktober 2017
Der Hämatokrit der Patientin verbessert sich um 35,2 %, der MCHC-Wert um 1 %. Die Sauerstofftransportfähigkeit konnte verbessert werden.

Behandlung & Ergebnis

Behandlung


3 Schlüsselnährstoffe als parenterale Therapie
7 natürliche Inhaltsstoffe für eine individuelle Infusionstherapie

Ergebnis

Beeinträchtigungen der Nieren gelindert durch ein Absenken des Kreatininspiegels um 15 %
Zahl der roten Blutkörperchen erhöht um 52,7 %
verbesserter Hämoglobinwert um 48 %
verbessertes Verhältnis zwischen Volumen der roten Blutkörperchen und Gesamtvolumen des Blutes um 35,2 %
verbesserte Hämoglobinkonzentration in roten Blutkörperchen um 1 %

Zusammenfassung

verbesserte Nierenfunktion
verbessertes Profil der roten Blutkörperchen
verbesserter Sauerstofftransport ins Körpergewebe
Dadurch verbesserten sich die Beschwerden der Patientin hinsichtlich ihrer geschwollenen Beine und Lymphstauung.

* Die Fallstudien der PRAXISKLINIK AM SCHLOSSPARK/Miskawaan Health Group wurden sorgfältig ausgewählt. Die entsprechenden Patienten erhielten eine individuell auf ihre Bedürfnisse – ermittelt durch umfangreiche Tests – zusammengestellte Behandlung. Unsere Studien dienen als Beispiele für Behandlungen, nicht als Richtlinie dieser.