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Tipps, um einer Schwermetallbelastung vorzubeugen

Auch, wenn man Schwermetallen im Alltag kaum entkommen kann, gibt es einige Möglichkeiten, um den Schadstoffen gezielt entgegenzuwirken:

Vorsicht bei wildwachsenden Pilzen

Pilze speichern Schwermetalle, die sich vor allem in Industriegebieten vermehrt im Boden ablagern. So können beispielsweise wildwachsende Champignonarten oder Birkenpilze erhöhte Kadmiumwerte aufweisen. Bei Steinpilzen wiederum können es hohe Blei- oder Quecksilberwerte sein. Deshalb ist es unbedingt ratsam, vor der Verarbeitung die äußere Haut des Pilzes (die sogenannte Huthaut) zu entfernen.

Verzicht auf aluminiumhaltige Kosmetikartikel, wie Deodorants

Während handelsübliche Deos ohne zugesetzte Aluminiumsalze Schweißgeruch nur unterbinden, werden sogenannte Antitranspirante mit Aluminium versetzt, um Schweißbildung zu reduzieren oder gar zu verhindern. Dies verspricht zwar trockene Achseln, der Zusatz ist allerdings nicht ungefährlich: Aluminium verstopft die Poren, was zu Hautreizungen führen kann. Außerdem kann es über verletzte Hautstellen (wie z.B. nach der Rasur) in den Körper gelangen und schwerwiegende Krankheiten wie Brustkrebs begünstigen.

Getränke in Aludosen vermeiden

Getränkedosen sind auf der Innenseite beschichtet, weshalb der Inhalt grundsätzlich nicht mit der Aludose in Kontakt kommen sollte. Die Beschichtung enthält jedoch die Industriechemikalie BPA, welche unter Umständen freigesetzt und somit in die Lebensmittel gelangen kann. So zeigten Studien, dass Menschen, die Getränke aus Aludosen konsumierten, binnen weniger Stunden Bluthochdruck aufwiesen. (Quelle: RP Online) Diese Tatsache könnte sich vor allem für Personen mit Vorbelastungen als kritisch erweisen – ein Grund mehr, beim Gebrauch der altbewährten Glasflasche zu bleiben.

Kunststoff oder Keramik, anstatt Amalgamplomben

Obwohl Zahnfüllungen aus dem Schwermetall Amalgam ebenso Vorteile - wie etwa seine antibakterielle Wirkung - mit sich bringt, besitzt es eine schwerwiegende Eigenschaft: Amalgam löst sich langsam auf. Nach etwa 10 Jahren befindet sich nur noch die Hälfte des Quecksilbers in den Plomben und ein Teil wird vom Körper aufgenommen. Es wird jedoch davon abgeraten, intakte Amalgamplomben entfernen zu lassen, da insbesondere beim Aufbohren der Füllung Quecksilber freigesetzt wird. Investieren Sie stattdessen zukünftig in Zahnfüllungen aus Kunststoff oder Keramik.

Generell auf Biolebensmittel achten

In der biologischen Landwirtschaft ist der Einsatz chemisch-synthetischer Pestizide verboten, weshalb diese Nahrungsmittel mehr Antioxidantien und weniger Schwermetalle enthalten, als herkömmliche Produkte. Durchschnittlich weisen Bio-Produkte 68% weniger Kadmium auf, somit wirkt sich eine gesunde Ernährung mit Nahrungsmitteln aus biologischem Anbau dauerhaft positiv auf die Gesundheit aus. Allerdings können sich durch den Feinstaub in der Luft Stoffe wie Blei auf den Lebensmitteln absetzen – somit ist gründliches Waschen von Obst und Gemüse prinzipiell unerlässlich.

Vermeidung von übermäßigem Meeresfisch-Verzehr

Sogenanntes organisches Quecksilber wird vor allem durch Meerestiere vermehrt aufgenommen. An der Spitze der Nahrungskette stehen Schwert- oder Thunfisch. Diese werden zudem relativ alt und speichern somit im Laufe ihres Lebens mehr Quecksilber, als andere Arten, weshalb diese Meeresfische nur gelegentlich am Speiseplan vorkommen sollten.

Verwendung von Wasserfiltern

Durch die Industrie und Umweltverschmutzung gelangen Schwermetalle in erhöhter Konzentration in das Grundwasser und infolgedessen in den menschlichen Körper. Besonders in Altbauwohnungen sind zudem oftmals Wasserrohre aus Blei oder Kupfer verlegt. Um eine übermäßige Aufnahme dieser Schadstoffe zu vermeiden, sollte hier unbedingt das Leitungswasser gefiltert werden.