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Vitamin D: das Sonnenhormon im Fokus

Vitamin D hat große Bedeutung für unseren Körper. Um gesund zu bleiben, wird es beinahe von jeder Zelle im Organismus benötigt. Auch für ein intaktes Immunsystem ist Vitamin D essentiell: hier trägt es zur Ankurbelung bei und aktiviert damit die Killerzellen (T-Zellen), die dann auf Krankheitserreger reagieren können. Durch die Veränderung unserer Lebensweise nimmt die Relevanz eines zu niedrigen Vitamin D – Spiegels jedoch stetig zu: laut WHO leiden weltweit etwa 1 Milliarde Menschen an einem starken Mangel des sogenannten Sonnenhormons.

Warum ist Vitamin D so wichtig?

Neben einer Vielzahl von Stoffwechselvorgängen und Unterstützung der Abwehrkräfte übernimmt Vitamin D ebenso den Erhalt normaler Körperfunktionen. Studien des Robert Koch-Institutes ergaben, dass lediglich Kinder im 1. Lebensjahr mit ausreichend Vitamin D versorgt sind. Dies ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass der Großteil der Bevölkerung im Laufe des Lebens zu wenig Zeit im Freien verbringt, wodurch die Bildung von Vitamin D gehemmt wird. Aus einem langfristigen Vitamin D – Mangel entwickeln sich chronische Krankheiten wie Bluthochdruck, Asthma oder Allergien und die Lebensqualität wird stark beeinträchtigt. Der eigenen Gesundheit zuliebe ist es deshalb umso wichtiger, auf den eigenen Vitamin D – Spiegel zu achten und mögliche Defizite auszugleichen.

Wieso ist Vitamin D genau genommen kein Vitamin?

Vitamin D genießt eine Sonderstellung, da wir es nicht durch Nahrung aufnehmen müssen, sondern selbst über die Haut bilden können. Grundsätzlich kommt es im Körper in verschiedenen Vorstufen bzw. Substanzen vor. Wird es in die letzte Stufe umgewandelt, ist es für den Organismus in hoher Form bioverfügbar. In diesem Stadium wird es auch Calcitriol genannt und übernimmt hormontypische Funktionen wie im Bereich der Niere oder Schilddrüse.

Sonnenbaden ist nicht immer gleich Vitamin D tanken

Um körpereigenes Vitamin D zu bilden, benötigt die Sonne eine gewisse Intensität der UVB-Strahlung und einen UV-Index von mindestens 3. Diese Voraussetzungen sind in unseren Breiten meist von April bis September gegeben. Erst dann ist die Sonne stark genug, um Vitamin D über die Hautoberfläche zu bilden. Wie hoch der UV-Index ist, lässt sich simpel feststellen: mittlerweile verfügt beinahe jedes Smartphone über eine Wetter-App. Hier wird ebenso der jeweilige UV-Index angezeigt. Um den täglichen Bedarf zu decken, ist es ausreichend, ein Viertel der Hautoberfläche von der Sonne bestrahlen zu lassen. Weitere einfache Hilfestellung, um die Stärke der UVB-Strahlung zu bestimmen: stellen Sie sich mit dem Rücken zur Sonne und achten Sie auf das Ausmaß des eigenen Schattens. Um Vitamin D bilden zu können, muss der Schatten kürzer sein, als man selbst groß ist. Dies ist vom Sonnenwinkel abhängig: je flacher die Sonne zur Erde steht, desto länger wird der Schatten und umso weniger Vitamin D kann der Körper in dem Moment bilden.

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