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Weshalb ist Fasten wirksam gegen Entzündungen?

Beinahe jede Nahrungsaufnahme stellt für unseren Körper eine Belastung dar. Das liegt einerseits an den teilweise ungesunden Bestandteilen, außerdem nehmen wir immer wieder Bakterien, Viren oder andere Erreger über die Nahrung auf, ohne es zu wissen. In der heutigen modernen Welt spielen zudem chemische Stoffe eine Rolle, die z.B. Fertiggerichten zur Haltbarkeit beigemengt werden. Großteils wird all das in unserem Magen-Darm-Trakt zwar neutralisiert, löst aber dennoch eine Reaktion aus, da die Schadstoffe nicht vollständig durch seine Filter- und Neutralisierungsfunktion abgefangen werden. Dies begünstigt neben örtlich begrenzten Entzündungsreaktionen auch stille bzw. chronische Entzündungen im gesamten Organismus.

Forschungen ergaben, dass viele Nahrungsbestandteile für bis zu 12 Stunden Entzündungsvorgänge im Körper auslösen können. Gerade etwa fettreiche Mahlzeiten scheinen solche vermehrt hervorzurufen. Kohlenhydratreiche Ernährung wie auch Speisen mit hohem Zuckeranteil sind ebenfalls für das Verursachen von Entzündungen bekannt. Eines wird dadurch deutlich: in vielen Fällen muss sich der Körper vom Essen „erholen“.

Regeneration führt zu Entzündungsreduktion

Neben der Regenerierung und Verzögerung des Alterungsprozesses, die der freiwillige Nahrungsentzug mit sich bringt, ist auch dessen medizinische Bedeutsamkeit relevant. Fasten wirkt wie ein „heilsamer Schock“ auf den Körper: seine Funktionen und Abläufe werden dabei positiv auf den Kopf gestellt und es kommt zur Auslösung vieler biochemischer Reaktionen. So werden etwa spezielle Reinigungsmechanismen angeregt – die Müllabfuhr und das Recyclingsystem unserer Zellen, sozusagen. Fasten hemmt nachweislich Entzündungen: es gibt dem Körper Zeit für Erholung und erlaubt ihm, die durch die Nahrungsaufnahme hervorgerufenen Entzündungsreaktionen wieder abzubauen. Außerdem werden manche Giftstoffe durch die eintretende Entschlackung effektiver aus dem Organismus entfernt und hoher Blutdruck natürlich gesenkt. Wie neueste Studien zeigen, kann Fasten selbst bei Krebsleiden einen Beitrag zur Genesung leisten.

Fasten ist nicht gleich Diät halten

Im Gegensatz zu Diäten geht es beim Fasten in erster Linie um Entgiftung, Ausscheidung und Regeneration – und nicht ausschließlich um Gewichtsabnahme. Auch der physiologische Unterschied zwischen Nahrungsverzicht und Diät ist groß: beim Fasten stellt der Körper schnell auf Fettverbrennung um. Dabei werden sogenannte Ketone anstatt Zucker als Energiequelle verwendet. Dieser besondere „Fasten-Stoffwechsel“ hat positive Effekte bis hin zur Neurogenese, der Neubildung von Gehirnzellen. Für welches Fastenmodell man sich letztendlich entscheidet, ist meist von persönlichen Präferenzen abhängig. Eine effektive Methode ist etwa Intervallfasten im Rhythmus 16:8, kombiniert mit regelmäßigem Ausdauer- und Kraftsport.

Bitte beachten Sie: bei der Einnahme von Medikamenten sowie akuten Infektionen sind geplante Fastenkuren mit dem Arzt zu besprechen.